Autorin G. Siema

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G. Siema

Autor: G. Siema

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Vita

In den 70ern waren Eltern damit beschäftigt das Reisen zu entdecken. Sie hatten viel zu tun, um für die Wochenenden, verlängert oder nicht, die Taschen zu packen, um in aller Hergottsfrühe mit einem schlummernden Kind auf dem Rücksitz die Welt zu entdecken. Wenig Platz und Zeit für ein Kind, für mich. Die Welt der Erwachsenen war langweilig. Sie bestand aus langen Autoreisen, dem Besehen von Häusern und Landschaften, Zupfen von Unkraut, Einlegen von Gurken, Staubsaugen und frühem Aufstehen. Die Erwachsenen in der spannenden Welt der Bücher kämpften, zeigten mir ihre Gefühle, ich las ihre Gedanken und erfuhr, was hinter der Schlafzimmertüre geschah.

Von den Eltern wenig beachtet, also auch kaum kontrolliert, konnte ich lesen, was ich fand, oft nicht verstand, dennoch davon geprägt, mehr noch, erzogen.

Da waren auch lange Winter mit viel Schnee, der Wald gegenüber von unserer Wohnung mit Ästen für Pfeile, Lagerfeuer und Baumhäuser, Buben der Nachbarschaft mit denen ich herumstreunte, die Natur eroberte und Tiere erforschte. Schlaksiger Körperbau, kurzgeschnittenes Haar, lange Zeit ging ich als Junge durch.

Mit wachsendem Unmut entdeckte ich die Veränderungen meines Körpers und mit dieser Verwandlung ging die wilde Zeit für mich zu Ende. Vor gar nicht langer Zeit noch mit Verachtung bedacht, fand ich mich in der Welt des Unkrautzupfens, Putzens und frühen Aufstehens wieder.

Irgendwann konnte ich auch das Erwachsenwerden meiner Kinder beobachten. Diese Tatsache und meine Arbeit als Lehrerin ließen mir nun Zeit, um das Handwerk des Journalismus zu erlernen.

Die Verbindung mit einem Waidmann brachte die längst vergangene „wilde“ Zeit zurück, die Natur, die Tierwelt, trat plötzlich auf ganz andere Art und Weise in mein Leben.

Es ist Zeit das Erlebte, das Leben, festzuhalten. 17 Kurzgeschichten entstehen, bewusst gehalten in österreichischem Deutsch. Diese Geschichten tragen den Titel „Einfach ist es nicht immer“.

Ich interessiere mich für heikle Themen. Dies führt auch zu meinem Roman „Pechmarie“. Kinder haben es nicht immer leicht. Sie können nicht im Worte fassen, was mit ihnen geschieht. So eine Geschichte erzählt Ihnen Marie.