Autor Mike Bergemann

Autor: Mike Bergemann

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Autor Mike Bergemann
Mike Bergemann

Im September 1979 erblickte ich in Berlin Neukölln das Licht der Welt und wuchs im Berliner Westen auf. Schon sehr früh entwickelte sich ein Interesse am Schaffen eigener Welten und Geschichten. Ein besonderer Fokus lag dabei auf alles, was im weitesten Sinne mit Fantasy und Science Fiction zu tun hat. Allerdings beschränkte sich das Schreiben auf kurze Geschichten, die nie so richtig zu Ende gedacht waren und irgendwann in der Schublade verschwanden. Es fehlte nicht an Kreativität, sondern an Durchhaltevermögen. Eine Idee haben ist die eine Sache, sie umzusetzen eine andere und der sehr viel schwerere Teil.

Wenn ich mich recht erinnere, war ich elf oder zwölf Jahre alt, als ich meine erste Schreibmaschine zum Geburtstag bekommen habe und mehr als stolz darauf war, mit dem lauten Hämmern der Anschläge meine Eltern um das eine oder andere Mittagsschläfchen gebracht zu haben. Noch bevor der erste PC im Kinderzimmer stand, wurde das Taschengeld für neue Farbbänder ausgegeben. Und tatsächlich gab es in der Nachbarschaft einen Schreibwarenladen, in dem ich die passenden Bänder auch tatsächlich bekam. Als dann der erste Computer im Zimmer stand (es dürfte 1995 gewesen sein, ein gebrauchtes Modell, dass die Beschreibung „Computer“ heutzutage wahrscheinlich gar nicht mehr verdient), wurden die Anschläge plötzlich leise.

Im August 1996 habe ich meine Lehre zum Schriftsetzer begonnen und mich im Laufe der Ausbildung mit Programmen wie Photoshop, QuarkXPress oder InDesign vertraut gemacht. Das hilft auch heute noch, mich mit der Gestaltung von Buchumschlägen und der Covergestaltung zu beschäftigen. Das Schreiben ist in dieser Zeit jedoch etwas in den Hintergrund geraten.

Erst in den letzten Jahren haben sich verloren geglaubte Ideen wieder an die Oberfläche gekämpft. Und aus unterschiedlichen Geschichten und groben Konzepten entstand dann schließlich „Söhne und Töchter des Feuers“. Zunächst unter dem Titel „Die Könige des Feuers“ entstand ein Konzept zu einer vier Bände umfassenden Fantasy-Saga. Allerdings kam der Anstoß, endlich etwas aus der eigenen Kreativität zu machen, von außen. Doch dieser Tritt in den Allerwertesten war richtig und nötig und ich bin noch heute dankbar dafür.

Schließlich habe ich „Verbrannte Hoffnung“ und „Die Scherben des ewigen Glases“ als Self-Publisher als Taschenbuch und eBook veröffentlicht, nur um festzustellen, dass ich mich mit einem Projekt dieser Größenordnung als Einstieg in die Autorenwelt tatsächlich etwas übernommen habe. Ich musste klein anfangen. Die Welt, die ich geschaffen habe, wollte ich so schnell aber nicht verlassen. Und so entstand während der Vorbereitungen für Band Drei die Idee zu „Die Legende von Askar“.

Es war eine kleinere Geschichte, sehr viel geradliniger und sehr viel besser dazu geeignet, in die Welt Vylithien einzutauchen und sich mit ihrem Zauber vertraut zu machen. Und ich muss gestehen, dass ich diese Welt durch die Augen der Figuren selbst neu und sehr viel besser kennengelernt habe. Heute bin ich mit „Die Legende von Askar“ sehr zufrieden und empfinde das, was ich bisher mit diesem Werk bisher erreicht habe, als kleinen Achtungserfolg.

Das Schreiben ist ein Lehrprozess. Noch mehr, wenn man als Self-Publisher selbst alle Fäden in der Hand hält und immer ein Auge auf Werbung und die Möglichkeiten der Branche haben muss. Heute entsteht mein großes Hauptprojekt „Söhne und Töchter des Feuers“ völlig neu. Die gesamte Geschichte wird zerlegt, umgeschrieben und neu wieder zusammengefügt. Und 2017 hoffe ich dann mit „Das kalte Blut“ neu durchzustarten. Und wer weiß, was bis dahin alles geschieht.